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BlissMobil: Luxus-Wohncontainer für Expeditionsfahrzeuge

BlissMobil: Luxus-Wohncontainer für Expeditionsfahrzeuge

Wer träumt nicht davon: Mit einem Expeditionsfahrzeug die Welt zu erkunden und fernab ausgebauter Straßen die ultimative Freiheit auszukosten – von der Antarktis bis Südafrika, von Lateinamerika bis Ostasien. Auch wir geraten bei solchen Gedanken schnell ins Schwärmen…

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf  haben wir eine interessante Lösung für diese Art von Abenteuer entdeckt: Die niederländische Firma BlissMobil stellt luxuriös ausgestattete „Wohncontainer“ her, die auf jedes herkömmliche Lkw-Fahrgestell aufgesetzt werden können.

Zur Wahl stehen sechs verschiedene Modelle und Grundrisse mit einer Außenlänge von 11 bis 23 Fuß (entspricht etwa 3,4 bis 7 Metern) und einer Zuladung von 2.000 bis 4.800 Kilogramm. Als Basisfahrzeug können zum Beispiel ausgediente Militärfahrzeuge (Unimog, Steyr), aber auch jeder andere expeditionstaugliche Lkw dienen. Der Clou: Die Container können bei Bedarf auch wieder abgenommen und auf ein neues Fahrzeug aufgebaut, als stationäres Mobilheim genutzt oder als Fracht auf dem See- oder Landweg versendet werden!

Durch die „all-in-a-box“-Bauweise (alle Komponenten sind innerhalb des Aufbaus installiert), bieten die BlissMobile maximale Bodenfreiheit für alle Geländetypen. Und auch (oder gerade) das Innenleben dieses High-End-Offroaders hat es in sich: Neben einer großzügigen Dusche, einer separaten Toilette, einer Küche mit Induktionsherd, Backofen, Mikrowelle und Grill, einer Waschmaschine, einer Tiefkühltruhe, einer Fußbodenheizung und einer Klimaanlage ist das Luxusteil mit einem mobilen Bediensystem für alle elektrischen Geräte und die Überwachungskameras sowie einem Multimedia-Paket ausgestattet (schließlich soll man sich in der Sahara ja nicht langweilen). Wer doch lieber draußen als vor der Glotze sitzt, kann sich auf dem Aufbau eine gemütliche Dachterrasse einrichten und den Panoramablick über atemberaubende Landschaften genießen.

Aus Sicherheitsgründen werden alle Geräte im BlissMobil mit Elektrizität betrieben, auf Gas wurde komplett verzichtet. Damit trotz einiger „Stromfresser“ auch über mehrere Wochen eine autarke Versorgung möglich ist, sind Hochleistungs-Solaranlagen installiert, die auch ohne intensive Sonneneinstrahlung mit reinem Tageslicht auskommen und die verbauten Lithium-Ionen-Batterien konstant nachladen.

Darüber hinaus verfügt das BlissMobil über eine Wasseraufbereitungsanlage, mit der Regenwasser gesammelt und durch Aktivkohle und UV-Bestrahlung gefiltert und entkeimt werden kann. Laut Hersteller ist so das „Recycling“ von mehreren tausend Litern Wasser möglich.

Für die Wasserentsorgung sind ein 250-Liter-Grauwasser- sowie ein 110-Liter-Schwarzwassertank eingebaut, die sich manuell oder ferngesteuert(!) und bei Bedarf mit Unterstützung einer Pumpe entleeren lassen. Zusätzlich verfügt das BlissMobil über einen Citywasseranschluss – falls ihr doch mal wieder in die Zivilisation zurückkehren möchtet.

Das BlissMobil, das es bald auch in kugelsicherer Version(!) geben soll, ist für Außentemperaturen von -50 bis +60 Grad getestet und weist nach Herstellerangaben innderhalb dieser Bandbreite keine Kältebrücken auf. Eurem Abenteuer-Trip zum Nordpol, zum Äquator oder an die Südspitze Argentiniens steht also nichts mehr im Wege. Außer vielleicht der Preis: Etwa 145.000 bis 205.000 Euro plus Mehrwertsteuer müsst ihr für euren Traum vom Luxus-Nomadentum auf den Tisch blättern – das Basisfahrzeug noch nicht eingerechnet.

Wir haben schon mal ein sehr, sehr großes Sparschwein aufgestellt… 🙂

Weitere Infos: www.blissmobil.com

Fotos: (c) CamperStyle.de

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