Fimg Mieten Statt Kaufen

Wohnmobil mieten – Warum „Campen auf Probe“ eine gute Idee ist

Endlich ist der Sommer da – die schönste Campingzeit beginnt! Doch was tun, wenn man selbst kein rollendes Zuhause besitzt oder noch nicht genau weiß, ob das Camperleben wirklich die richtige Urlaubsform für die eigenen Bedürfnisse ist? Mieten ist eine super Möglichkeit, die teuren Anschaffungs- und Unterhaltungskosten erstmal zu umgehen und trotzdem die Freiheit des mobilen Reisens zu genießen.

Anschaffungskosten für Wohnwagen und Wohnmobile

Ein fahrbereiter, gebrauchter Wohnwagen ist mit etwas Glück ab ca. 2.500 bis 3.500 Euro zu haben. Jüngere, besser ausgestattete Gebrauchtfahrzeuge kosten je nach Marke und Ausstattung im Schnitt zwischen 5.000 und 11.000 Euro, für fabrikneue Modelle werden selbst bei günstigeren Marken mindestens 8.000 bis 10.000 Euro Einstiegspreis fällig, größere Gefährte schlagen schon mal mit bis zu 30.000 Euro zu Buche.

Für ein Wohnmobil müsst ihr nochmals deutlich tiefer in die Tasche greifen: Ab ca. 15.000 bis 20.000 Euro gibt es ältere Gebrauchtfahrzeuge, neue Modelle bewegen sich im Schnitt zwischen 50.000 und 80.000 Euro, für echte Luxusliner sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt.

Unterhaltungskosten: Steuer, Versicherung, Stellplatz

Neben der Erstanschaffung müssen auch Kosten für Steuer und Versicherung mit einkalkuliert werden. Ähnlich wie beim Auto hängen diese von verschiedenen Faktoren ab: Besitzt das Gefährt einen Eigenantrieb (Reisemobil, Kastenwagen, Campervan) oder wird es von einem Zugfahrzeug bewegt (Wohnwagen), möchte ich Voll- oder nur Teilkasko, wie hoch soll die Selbstbeteiligung sein, etc.

Wir bezahlen aktuell für unseren Wohnwagen mit Vollkaskoversicherung rund 230 Euro pro Jahr, die Steuer bewegt sich bei etwa 60 Euro. Dazu kommt der Stellplatz, den wir sehr günstig für 28 Euro pro Monat mieten konnten. Häufig schlagen die Vermieter aber auch hier deutlich kräftiger zu, insbesondere wenn überdachter Stellraum gemietet wird.

Und natürlich ist auch der Spritverbrauch sowohl für ein Wohnmobil als auch für das Zugfahrzeug beim Wohnwagen nicht zu vernachlässigen. Wir benötigen mit unserem Skoda Yeti je nach Straßenzustand und Geschwindigkeit zwischen 10 und 13 Liter Diesel pro 100 Kilometer, bei älteren oder weniger sparsamen Fahrzeugen kann der Verbrauch jedoch wesentlich(!) höher liegen.

Wohnwagen, Reisemobile und Camper mieten

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Campingwagen und Reisemobile zu mieten: Ganz klassisch bei ortsansässigen Händlern oder Vermietern oder im Internet – entweder auf einer Buchungsplattform für Privatfahrzeuge (z.B. PaulCamper) oder für gewerbliche Mietfahrzeuge (z.B. DRM Deutsche Reisemobil VermietungMcRent und viele andere).

Wichtig ist, dass die Anbieter eine breite Auswahl an Fahrzeugen und Modellen, sehr guten Service und ein umfassendes Sicherheitspaket bieten.

Auf den Privatvermietungsplattformen bekommt ihr bereits ab etwa 50 Euro pro Tag zuzüglich Kaution einen Kastenwagen ohne großen Schnickschnack, für Reisemobile müsst ihr in der Basisvariante ab etwa 70 Euro auf den Tisch legen, einen kleinen Wohnwagen gibt es dagegen schon ab ca. 30 Euro. Üblicherweise kann Zusatzausrüstung (Campingmöbel, Wechselrichter, Schneeketten, …) bei Bedarf dazugebucht werden, einige Vermieter bieten aber auch vollausgestattete Reisemobile zu einem festen Tagespreis an. Hier lohnt es sich, die Preise und Konditionen genau zu vergleichen, um das optimale Preis-Leistungsverhältnis zu ermitteln.

Achtung: Bei rein privaten Angeboten (z.B. über Zeitungsannoncen oder Ebay-Kleinanzeigen) solltet ihr sehr vorsichtig sein. Häufig ist hier kein ausreichender Versicherungsschutz gegeben!

Wohnmobil mieten mit Hund

Wenn ihr Hundebesitzer seid, achtet auch darauf, ob Haustiere erlaubt sind. Hier könnten zum Beispiel der Dog-Camper (Kastenwagen) oder der DogLiner (Wohnmobil) eine Option für euch sein – der ist sogar mit einigen Extras ausgestattet, damit sich die vierbeinigen Reisebegleiter auch wohlfühlen!

Tipp: Wenn ihr nicht auf die Ferienzeiten angewiesen seid, könnt ihr übrigens in der Nebensaison oder mit einer Last-Minute-Buchung auch teure Modelle supergünstig ergattern: Je nachdem, wie flexibel ihr seid, sind bis zu 25 Prozent Nachlass auf den regulären Preis möglich!

Wir wünschen euch eine erfolgreiche Schnäppchenjagd und viel Spaß mit eurem Traum-Mietmobil!

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